Abfallwirtschaft im Kreis Recklinghausen Auswertung des 'Modellprojektes Wertstoffsammlung' für das Jahr 2014
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 2015/107 befasst sich mit der Auswertung des Modellprojektes zur Wertstoffsammlung im Kreis Recklinghausen für das Jahr 2014. Das Projekt, das seit 2012 in den Städten Castrop-Rauxel, Herten und Recklinghausen läuft, umfasst etwa 5.000 Einwohner. Im Jahr 2014 wurden insgesamt 25,5 Tonnen Wertstoffe gesammelt. Nach einem Anstieg der Sammelmengen im Jahr 2013 ist im Berichtsjahr ein Rückgang zu verzeichnen, was unter anderem auf den Ausstieg der Stadt Herten aus dem Modellprojekt zurückzuführen ist. In Herten führte eine hohe Fehlwurfquote, bedingt durch die Zweckentfremdung der Container für Renovierungsabfälle in einem sanierten Wohnblock, zum Abbruch der Teilnahme.
Auch in der Stadt Recklinghausen sank die Sammelmenge. Dies wird auf eine umfassende Sanierung eines Wohngebiets und den damit verbundenen Rückgang der Einwohnerzahl in den betroffenen Wohnungen zurückgeführt. Die Zusammensetzung der gesammelten Wertstoffe blieb im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil, wobei die Qualität der Fraktionen als gleichbleibend bewertet wird. Die Sortierung durch die zuständige Stelle ergab für 2014 Anteile von unter anderem Mischkunststoffen, Metallen und Papier, während der Anteil an Reststoffen bei 58,1 Prozent lag.
Der Modellversuch wird in Castrop-Rauxel und Recklinghausen fortgesetzt. Eine abschließende Bewertung der künftigen Aufgaben der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger kann erst erfolgen, wenn der erwartete Referentenentwurf zum neuen Wertstoffgesetz vorliegt und dieses voraussichtlich ab Mitte oder Ende 2016 in Kraft tritt.
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