Abriss des Brückenbauwerkes der DB über die K 41 (Bismarckstraße) und Anhebung der Gradiente der Kreisstraße in Dorsten
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung des Kreises Recklinghausen plant den Abriss des Brückenbauwerkes der Deutschen Bahn über die K 41 (Bismarckstraße) in Dorsten sowie den Neubau der Kreisstraße. Ziel der Maßnahme ist es, den Straßenkörper im Bereich der Unterführung um 4,5 Meter anzuheben. Diese Anpassung der Gradiente ist notwendig, um auf den steigenden Grundwasserspiegel zu reagieren und die Entwässerung der Niederschlagswässer ohne ein Pumpwerk zu ermöglichen.
Das Bauvorhaben umfasst zudem die Umgestaltung der Kreuzung „Am Holzplatz“ und „Am Güterbahnhof“ zu einem Kreisverkehr sowie die Erneuerung der Kanalisation bis zur Kreuzung Bismarckstraße/B 224. Die neue Fahrbahn wird eine Breite von 7 Metern aufweisen und durch getrennte Geh- und Radwege ergänzt. Das Gesamtbauvolumen beläuft sich auf rund 3,6 Millionen Euro, wobei die Zuwendungsrate bei 70 Prozent liegt. Weitere Kostenbeteiligte sind der Bund, die DB AG, die RAG sowie der Regionalverband Ruhr.
Die Umsetzung erfordert eine Vollsperrung der Bismarckstraße, die voraussichtlich im Februar 2016 in Kraft treten wird. Für die Verkehrsführung werden großräumige Umleitungen notwendig. Die Boden- und Baugrunderkundung soll bis Ende Oktober 2015 abgeschlossen sein, um die Ausschreibungen für den Erd- und Straßenbau noch im Jahr 2015 zu ermöglichen. Der Grunderwerb erfolgt durch Umschreibungen öffentlicher Flächen. Eine Informationsveranstaltung für Bürger und Anlieger ist für September 2015 vorgesehen.
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