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Beschlussvorlage

Kreishaussanierung

2015/149 20.10.2015 Kreisausschuss

✦ KI-Zusammenfassung

Die vorliegende Beschlussvorlage des Kreisausschusses befasst sich mit der Sanierung des Kreishauses, dessen Bausubstanz seit der Fertigstellung im Jahr 1979 technische Mängel in den Bereichen Brandschutz, Elektrotechnik, Lüftung und Gebäudetechnik aufweist. Die Verwaltung wurde beauftragt, auf Basis von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen, die in Kooperation mit der NRW-Bank und dem Finanzministerium NRW durchgeführt wurden, verschiedene Varianten zu prüfen.

Der Beschlussvorschlag sieht vor, die Verwaltung mit der Planung einer flächenoptimierten, offenen Arbeitsumgebung zu beauftragen. Dabei sollen die Nebenstellen der Erziehungsberatung Recklinghausen und des Straßenverkehrsamtes Marl integriert werden. Als Planungsoptionen stehen entweder eine Sanierung im Bestandsgebäude oder eine Neubauvariante zur Auswahl. Die endgültige Entscheidung über die Kosten der Maßnahme soll nach Vorliegen der Planung durch den Kreistag erfolgen.

Wirtschaftlichkeitsberechnungen ergaben, dass eine Sanierung mit Integration der Nebenstellen mit einem Barwert von etwa 124 Millionen Euro die vorteilhafteste Option darstellt, während eine sofortige Umsetzung notwendiger Einzelmaßnahmen ohne strukturelle Änderungen als unwirtschaftlich eingestuft wurde. Die Verwaltung prüft zudem alternative Vergabemodelle wie General- oder Totalunternehmer, da eine Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) als nur bedingt geeignet bewertet wurde. Ziel des Projekts ist neben der technischen Instandsetzung auch die Modernisierung der Arbeitsumgebung und der Verwaltungsprozesse.

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