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Berichtsvorlage

Abfallwirtschaft im Kreis Recklinghausen Jährlicher Bericht über die Auswertung des 'Modellprojektes Wertstoffsammlung' für das Jahr 2015

2016/071 02.05.2016 Kreisausschuss

✦ KI-Zusammenfassung

Die Berichtsvorlage 2016/071 des Kreistags befasst sich mit der Auswertung des Modellprojektes zur Wertstoffsammlung im Kreis Recklinghausen für das Jahr 2015. Der seit 2012 laufende Versuch dient der Vorbereitung auf ein erwartetes Wertstoffgesetz. Nach dem Ausstieg der Stadt Herten umfasst das Projekt aktuell die Städte Castrop-Rauxel und Recklinghausen mit insgesamt etwa 4.000 angeschlossenen Einwohnern.

Im Jahr 2015 wurden insgesamt 20,76 Tonnen Wertstoffe gesammelt. Damit sank die Gesamtmenge im Vergleich zum Vorjahr von 25,5 Tonnen im Jahr 2014. Die Menge der pro Kopf gesammelten Wertstoffe lag 2015 bei 5,19 Kilogramm. Die Sortierung der Mengen durch die AGR-DAR ergab, dass der Anteil der Reststoffe 57,3 Prozent betrug. Zu den verwertbaren Fraktionen gehörten unter anderem Mischkunststoffe mit 11,5 Prozent, Metalle mit 14,7 Prozent sowie Hartkunststoffe mit 7,3 Prozent. Die Zusammensetzung der Sammelmengen wies im Zeitverlauf nur geringfügige Schwankungen auf.

Hinsichtlich der gesetzlichen Rahmenbedingungen wird berichtet, dass der Arbeitsentwurf des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sowohl von Kommunen als auch von der Privatwirtschaft abgelehnt wurde. Während der Bundesrat einen Entschließungsantrag auf Basis eines Länderkompromissmodells gefasst hat, bleibt die politische Einigung zwischen den verschiedenen Interessenlagen schwierig. Da die Einführung eines neuen Wertstoffgesetzes zum Berichtszeitpunkt ungewiss war, wird der Modellversuch im Kreis Recklinghausen fortgesetzt.

Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M (Prompt-Version v1, ca. 201 Wörter). Verbindlich ist allein das Originaldokument.

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