Überleitung des Projekts 'Geonetzwerk.metropoleRuhr' als Daueraufgabe des RVR
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 2016/102 befasst sich mit der Überleitung des Projekts „Geonetzwerk.metropoleRuhr“ in eine dauerhafte Aufgabe des Regionalverbands Ruhr (RVR). Das Projekt entstand im Jahr 2013 aus der Prüfung von Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Verantwortlichen für das Liegenschafts- und Vermessungswesen sowie den Geobasisdaten. Es umfasst die Zusammenarbeit zwischen vier Kreisen, elf kreisfreien Städten des Ruhrgebiets und dem Regionalverband Ruhr.
Eine wissenschaftliche Evaluation durch die Hochschule Bochum hat die Aktivitäten des Netzwerks bewertet und empfiehlt die Etablierung als dauerhafte Einrichtung. Ziel der Kooperation ist der Aufbau einer Geodatenstruktur in der Metropole Ruhr, um zentrale Entscheidungsgrundlagen für alle Beteiligten verfügbar zu machen. Zu den bisherigen Ergebnissen zählen unter anderem eine Bebauungsplanübersicht sowie die Bereitstellung historischer Luftbilder aus dem Zeitraum von 1926 bis heute.
Es ist beabsichtigt, dass der Regionalverband Ruhr weiterhin die Geschäftsstelle bereitstellt, während sich die Kreise und kreisfreien Kommunen über ein sogenanntes Kümmererkonzept beteiligen. Die Verwaltung des Kreises übernimmt dabei Aufgaben im Lenkungskreis sowie in verschiedenen Arbeitsgruppen. Der Kommunalrat hat die Überleitung des Projekts in eine Daueraufgabe bereits einstimmig befürwortet. Die Entscheidung über den Fortbestand des Geonetzwerks wird durch die Verbandsversammlung im September 2016 getroffen.
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Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert 40408100101
- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20160804113107
- Anlage 2 als PDF öffnen ↗ 20160804113114