Örtliche Alten- und Pflegeplanung des Kreises Recklinghausen
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Berichtsvorlage 2016/008 befasst sich mit der örtlichen Alten- und Pflegeplanung des Kreises Recklinghausen. Als Teil der pflichtigen Selbstverwaltungsaufgabe des Kreises als Sozialhilfeträger umfasst die Planung eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Angebote sowie die Prüfung, ob diese qualitativ und quantitativ ausreichend sind. Ziel ist es, Maßnahmen zur Sicherung und Weiterentwicklung von Angeboten zu erläutern, wobei der Grundsatz „ambulant vor stationär“ sowie die Förderung quartiersbezogener Wohn- und Pflegeformen im Fokus stehen.
Der Prozess erfordert eine enge Kooperation zwischen dem Kreis und den kreisangehörigen Städten, um städtebauliche Aspekte mit den Interessen der sozialen Planung zu verknüpfen. Hierzu dient der Arbeitskreis Alter und Pflege, dem die Altenhilfekoordinatoren der Städte angehören. Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. August 2016 soll der Rahmen für die Gestaltung der Lebenssituation älterer Menschen und ihrer Angehörigen festgelegt werden. Dabei ist eine Abstimmung mit verschiedenen Akteuren, darunter Träger sozialer Einrichtungen, Pflegeversicherungsträger, der Medizinische Dienst sowie Seniorenvertretungen, vorgesehen.
Für die weitere Planung müssen noch die zugrunde liegenden Sozialräume, die geeigneten Formen der Unterstützung sowie Kriterien zur Messung der Versorgungsdichte definiert werden. Die Ergebnisse der Arbeiten sollen in der Kommunalen Konferenz Alter und Pflege beraten und den zuständigen Ausschüssen sowie den kreisangehörigen Städten zur Information und weiteren Umsetzung zur Verfügung gestellt werden.
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Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert 40701100007
- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20160107134749
- Anlage 2 als PDF öffnen ↗ 20160107134801