Kreis Recklinghausen Transparent

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Berichtsvorlage

Aufstellung des Regionalplans Ruhr Sachstandsbericht

2016/111 09.08.2016

✦ KI-Zusammenfassung

Der Regionalverband Ruhr (RVR) bereitet derzeit den Regionalplan Ruhr vor, der aus einer Karte sowie einem Textteil mit Grundsätzen und Zielen der Raumordnung besteht. Dieser Plan legt die rechtlichen Vorgaben für die kommunale Planung fest, insbesondere in den Bereichen Siedlungsentwicklung, Infrastruktur und Freiraumstruktur. Das informelle Vorverfahren, das im Jahr 2014 begann, umfasst neben der Erarbeitung fachlicher Grundlagen auch eine Strategische Umweltprüfung. Seit August 2015 wurden Entwurfsfassungen der zeichnerischen Festlegungen mit 51 kommunalen Gebietskörperschaften besprochen, wobei das Gespräch mit dem Kreis Recklinghausen bereits im Dezember 2015 stattfand. Die letzten Kommunalgespräche sind für Ende September 2016 angesetzt.

Ein wesentlicher Bestandteil der aktuellen Planung ist die Einführung der Regionalen Kooperationsstandorte durch den RVR. Dieses Instrument dient der Sicherstellung eines Flächenangebotes für flächenintensive Betriebe mit einer Größe von mehr als acht Hektar. Im Rahmen dieses Prozesses hat der Kreis Recklinghausen gemeinsam mit den kreisangehörigen Städten, der Kammer und dem RVR ein interkommunales Wirtschaftsflächenkonzept entwickelt. Eine ausführliche Stellungnahme des Kreises zu den Standortvorschlägen wurde Ende April 2016 eingereicht und wird derzeit vom RVR ausgewertet. Die Ergebnisse sollen im Herbst 2016 den Kommunalräten und den Bürgermeisterinnen und Bürgern der kreisangehörigen Kommunen vorgestellt werden. Nach Abschluss der Abstimmung der Entwurfsfassung plant die Verbandsversammlung des RVR, Ende 2016 den Erarbeitungsbeschluss zu fassen und das formelle Verfahren einzuleiten.

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