Breitbandausbau und nachhaltige Digitalisierung in der Emscher-Lippe-Region
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 2016/113 beschreibt die Strategie zum Breitbandausbau und zur Digitalisierung in der Emscher-Lippe-Region. Unter der Federführung der WiN Emscher-Lippe Gesellschaft zur Strukturverbesserung mbH arbeiten die kommunalen Breitbandbeauftragten der Region an der Erfassung der aktuellen Versorgungssituation. Ziel ist ein zukunftsfähiger Next Generation Access (NGA)-Ausbau, der Bandbreiten von mehr als 100 Mbit/s ermöglicht und primär eine flächendeckende Glasfaserversorgung anstrebt.
Im Rahmen von Analysen wurden der Netzzustand, ein Infrastrukturkataster sowie eine Bedarfsbefragung bei Unternehmen, Schulen und Verwaltungsstandorten durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die durchschnittliche Ist-Bandbreite in der Region bei etwa 20 Mbit/s liegt, während die gewünschte Bandbreite bei 100 Mbit/s liegt. Auf Basis dieser Daten werden Projektgebiete in vier Kategorien eingeteilt, um optimale Ausbauvarianten festzulegen. Die Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht zusammengefasst, der als Grundlage für eine regionale Ausbaustrategie dient.
Parallel dazu wird ein Teilprojekt zum Thema „E-Government-to-Business“ (G2B) durchgeführt. Ziel ist es, durch anwenderfokussierte Online-Dienste der Verwaltungen im Kreis Recklinghausen sowie in den Städten Bottrop und Gelsenkirchen den Bürokratieabbau und die Effizienz zu fördern. Durch Workshops und eine Analyse bestehender Serviceangebote soll ein Anforderungsprofil erstellt werden, um bestehende Servicelücken zu identifizieren und ein Handlungskonzept für den weiteren E-Government-Ausbau zu entwickeln.
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