Jobcenter Kreis Recklinghausen, hier: Abschlussbericht Bürgerarbeit
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 2016/035 des Landrats zum Abschlussbericht des Modellprojekts „Bürgerarbeit“ des Jobcenters Kreis Recklinghausen dokumentiert die Ergebnisse eines vierjährigen Projekts, das am 15. Juli 2010 startete und Ende 2014 auslief. Ziel der Maßnahme war es, die Integrationschancen von langzeitarbeitslosen Leistungsbeziehern nach SGB II zu verbessern und dauerhafte Integrationen in den Arbeitsmarkt zu erreichen.
Der Ablauf des Projekts gliederte sich in zwei Phasen. In der ersten Phase standen eine intensive Betreuung sowie Qualifizierungsmaßnahmen im Vordergrund. Sollte daraus keine Integration in den ersten Arbeitsmarkt resultieren, folgte eine Beschäftigungsphase, in der die Teilnehmenden bei einem Träger in einem geschützten Arbeitsumfeld Berufserfahrung sammeln konnten.
Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgte ohne zusätzliche Mittel für das Jobcenter Kreis Recklinghausen. Die Kosten für Aktivierung und Qualifizierung wurden aus dem Eingliederungsbudget gedeckt, während die Lohnkostenzuschüsse für die Träger aus Bundesmitteln sowie Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert wurden.
Der Abschlussbericht kommt zu dem Ergebnis, dass durch den Einsatz von Ressourcen Integrationsfortschritte und dauerhafte Integrationen von zuvor Langzeitarbeitslosen realisiert werden konnten. Neben der Anzahl der Integrationen werden nebenamtliche Aspekte und nachhaltige Veränderungsprozesse als wesentliche Effekte des Projekts angeführt. Die Verwaltung betont zudem die Notwendigkeit, Übergänge in ungeförderte Beschäftigung weiterhin anzustreben.
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Dokumente
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20160502084742