Familienunterstützende Dienste (FUD) im Kreis Recklinghausen
✦ KI-Zusammenfassung
Der Kreistag soll die Gewährung von Eingliederungshilfen für die Inanspruchnahme familienunterstützender Dienste (FUD) unter bestimmten Voraussetzungen beschließen. Die Vorlage sieht vor, die Kosten für diese Dienste durch die Festlegung von Obergrenzen zu begrenzen. Für das Jahr 2006 ist ein Mittelvolumen von maximal 650.000 € vorgesehen, wobei für das Jahr 2007 eine Reduzierung auf 500.000 € und für das Jahr 2008 auf 350.000 € geplant ist. Um die Finanzierung im Jahr 2006 sicherzustellen, müssen nicht durch den Haushaltsansatz gedeckte Mittel in Höhe von 140.000 € überplanmäßig bereitgestellt werden.
Die Regelungen umfassen zudem eine Anpassung der Stundensätze. Ab dem 1. Januar 2006 beträgt der Satz für Hilfskräfte 24 € und für Zivis, FSLer sowie BSJler 12 €. Die Hilfe wird weiterhin als Einzelfallhilfe im Rahmen der Eingliederungshilfe nach dem SGB XII bewilligt, wobei das Regelstundenkontingent pro Fall auf jährlich 104 Stunden festgelegt wird und Überschreitungen nur in begründeten Fällen möglich sind.
Zur Steuerung des Budgets soll das Jahresbudget vorläufig nach dem prozentualen Anteil der Anträge der jeweiligen Träger aufgeteilt werden. Die Träger der Dienste im Kreisgebiet umfassen unter anderem die Arbeiterwohlfahrt Herten, den Caritasverband Gladbeck und Lebenshilfe Gladbeck, die Lebenshilfe Recklinghausen und das Haus Regenbogen, die Lebenshilfe Waltrop sowie die Diakonie Marl.
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