UMBAU 21 Smart Region Initiative zur Digitalisierung in der Emscher-Lippe-Region
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 2017/126 des Kreisausschusses sieht die Durchführung des Projektes „DigiQuartier“ sowie die Bewilligung der erforderlichen Eigenanteile vor. Das Vorhaben ist Teil der Initiative „UMBAU 21 – Smart Region“ des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW, welche die Digitalisierung in der Emscher-Lippe-Region fördern soll.
Das Projekt, das vom Fachbereich Soziale des Kreises Recklinghausen beantragt wurde, untersucht Digitalisierungsprozesse zur alters- und behindertengerechten Quartiersentwicklung. Ziel ist die Erprobung eines vernetzten Systems in drei Modellquartieren der Städte Castrop-Rauxel, Dorsten und Herten. Dabei sollen Bereiche wie die ambulante Pflege, die häusliche Familienpflege, die quartiersnahe Beratung sowie die Infrastruktur und Weiterbildung im Pflegebereich einbezogen werden. Operativ wird das Projekt durch das Institut Arbeit und Technik sowie das Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung unterstützt.
Die Finanzierung der Gesamtkosten erfolgt zu 90 Prozent aus Landesmitteln der Strukturhilfe für Steinkohlerückzugsgebiete. Der Kreis muss einen Eigenanteil von 10 Prozent aufbringen. Da bisherige Bemühungen, diesen Anteil über Stiftungen zu decken, größtenteils zu Absagen führten, wird die Übernahme der Eigenmittel aus dem Haushalt beantragt. Die beantragten Fördermittel belaufen sich auf 1.275.225 Euro und decken Personalkosten für Projektleitung, Assistenz und Quartiersmanagement sowie Sachkosten für technische Hilfsmittel ab. Die Projektlaufzeit ist für den Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2020 vorgesehen.
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Dokumente
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20171019173311