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Berichtsvorlage

Bundeswettbewerb 'Zukunftsstadt' - 2. Phase

2017/022 03.04.2017 Kreisausschuss

✦ KI-Zusammenfassung

Der Kreis Recklinghausen nimmt seit dem 1. Januar 2017 an der zweiten Phase des Bundeswettbewerbs „Zukunftsstadt“ teil. Nach der Auswahl aus 52 teilnehmenden Kommunen gehört der Kreis nun zu den 20 ausgewählten Kommunen, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. Das Projekt verfolgt das Ziel, eine „Vision 2030“ für die Region zu entwickeln. Unter der Federführung des Fachbereichs Gesundheit, Bildung und Erziehung arbeiten die Bereiche Bildung, Wirtschaftsförderung, Jobcenter und Soziales an der Erarbeitung dieser Zukunftsbilder.

Die inhaltliche Arbeit konzentriert sich auf vier zentrale Aufgabenbereiche. Im Bereich Bildung sollen innovative Wege zur Integration von Flüchtlingen, die Förderung der Medienkompetenz sowie die digitale Vernetzung der Berufskollegs entwickelt werden. Die Digitalisierung soll als Chance für die Wirtschaft genutzt werden, wobei Anknüpfungspunkte an das Landesprogramm „Umbau 21 – Smart Region“ bestehen. Im Bereich der sozialen Infrastruktur liegt der Fokus auf einer altengerechten Quartiersentwicklung sowie der Anpassung der Pflegeleistungen an eine vielfältigere Gesellschaft. Zudem sollen das Kommunale Integrationszentrum und das Jobcenter Konzepte zur Arbeitsmarktintegration von Neuzugewanderten vorantreiben.

Die zweite Phase des Wettbewerbs ist auf 18 Monate angelegt. Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Bürgerbeteiligung. Für die mögliche dritte Phase, in der nur noch acht Kommunen ausgewählt werden, wird eine enge Zusammenarbeit mit den Städten Gelsenkirchen und Bottrop angestrebt, um unter anderem eine gemeinsame Antragstellung für die Emscher-Lippe-Region zu prüfen.

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