Vorstellung der Arbeit des 'Netzwerk Bürgerengagement'
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Berichtsvorlage zur Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 11. September 2017 dient der Vorstellung der Arbeit des „Netzwerk Bürgerengagement“. Die Einrichtung, die von der PariSozial Emscher-Lippe gGmbH getragen wird, umfasst die Funktionen des Freiwilligenzentrums sowie der Selbsthilfe-Kontaktstelle.
Das Netzwerk agiert im Rahmen der gesetzlichen Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienst-Gesetzes (ÖGDG), welches die Förderung von Selbsthilfegruppen sowie eine koordinierende Funktion der unteren Gesundheitsbehörde vorsieht. Das Freiwilligenzentrum übernimmt dabei die Vermittlung zwischen Interessierten und Organisationen sowie die Bereitstellung einer unterstützenden Infrastruktur für ehrenamtliche Tätigkeiten. Hierzu zählen unter anderem Projekte zur Förderung sozialer Kompetenzen in Schulen sowie Unterstützung für Vereinsvorstände. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle unterstützt die Vernetzung von etwa 500 Selbsthilfegruppen im Kreis Recklinghausen, die rund 200 Themenbereiche abdecken, und dient der Information über Angebote im Sozial- und Gesundheitswesen.
Die Finanzierung des Netzwerks setzt sich aus verschiedenen Quellen zusammen: Der Kreis Recklinghausen trägt 39,2 Prozent der Kosten, während Krankenkassen 33,8 Prozent beisteuern. Die verbleibenden Anteile werden durch Eigenmittel der PariSozial (20,2 %) und durch das Land Nordrhein-Westfalen (6,8 %) gedeckt. Der Anteil des Kreises umfasst die Personalkosten für eine Vollzeitstelle. Im Jahr 2016 beliefen sich die Gesamtausgaben auf circa 60.875 Euro.
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