Sachstandsbericht zu Open Data
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 2017/138 informiert über den aktuellen Sachstand zur Bereitstellung von Open Data im Kreis Recklinghausen. Hintergrund ist ein Antrag der SPD-Fraktion vom April 2017, der die Verwaltung dazu aufforderte, die Bereitstellung offener Daten in einheitlichen, maschinenlesbaren Formaten unter freien Lizenzbedingungen zu forcieren.
Open Data wird im Kontext von Open Government und Bürgerbeteiligung als zentrale Sammlung von Informationen wie Gesetzestexten, Studien, Leitfäden und Geodaten definiert. Während auf EU-Ebene und auf Bundesebene bereits Portale wie govdata.de existieren, orientiert sich die Entwicklung auch an der Open.NRW-Strategie des Landes Nordrhein-Westfalen.
In der Kreisverwaltung Recklinghausen hat der Fachdienst Kataster und Geoinformation bereits verschiedene Datenbestände, darunter Stadtpläne, Luftbilder und historische Karten, online zur Verfügung gestellt. Diese Geobasisdaten sind kostenfrei abrufbar und können mit Software verarbeitet werden.
Für die Zukunft plant die Verwaltung, weitere geeignete Datenbestände, wie etwa statistische Berichte, nach den Open-Data-Richtlinien zu prüfen und maschinenlesbar offenzulegen. Dieser Prozess erfolgt in Abstimmung mit der Datenschutzbeauftragten. Die Umsetzung soll schrittweise im Rahmen der Digitalisierung der Verwaltungsarbeit und in Zusammenarbeit mit dem kommunalen IT-Dienstleister GKD erfolgen. Ziel ist es, Datenbestände auch in Landes- oder Bundesportale einzustellen, um die Nutzung für Wirtschaft und Gesellschaft zu erleichtern. Über die Fortschritte wird die Verwaltung jährlich berichten.
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