Sanierung des Teerbachs unterhalb der ehemaligen Zeche und Kokerei König-Ludwig 1/2/6 in Recklinghausen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 2017/139 befasst sich mit der Sanierung des Teerbachs unterhalb der ehemaligen Zeche und Kokerei König-Ludwig 1/2/6 in Recklinghausen. Ein verrohrtes Gewässer und eine Kanalisation führen im Bereich des Geländes Stoffe in den Teerbach, der bis zur Emscher fließt. Aufgrund der Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie und des nationalen Wasserrechts muss ein guter chemischer und ökologischer Zustand erreicht werden. Da die Emscher ab dem Jahr 2020 durch einen neuen Abwasserkanal abwasserfrei sein wird, darf das belastete Wasser des Teerbachs nach diesem Zeitpunkt nicht mehr in die Emscher eingeleitet werden.
Da keine verantwortlichen Störer ermittelt werden konnten, obliegt die Durchführung der Sanierungsmaßnahmen der unteren Bodenschutzbehörde des Kreises. Die Emschergenossenschaft hat als mögliche Sanierungstechnik eine hydraulische Sicherung identifiziert, deren Kosten auf etwa 2,1 Millionen Euro geschätzt werden. Für vorbereitende Maßnahmen zur Sicherung des Grundwasserabstroms wurde bereits ein Vertrag mit der Emschergenossenschaft geschlossen. Die Kosten für diese Arbeiten in Höhe von voraussichtlich 211.000 Euro trägt der Kreis selbst, da eine Förderzusage noch aussteht.
Es besteht die Absicht, den AAV-Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung als Maßnahmenträger einzubinden, sofern dieser das Projekt in seinen Maßnahmenplan aufnimmt. In diesem Fall würde der AAV 80 Prozent der Kosten tragen. Sollte dies nicht möglich sein, würde die Emschergenossenschaft die Umsetzung übernehmen, wobei die Kosten vollständig beim Kreis verbleiben würden. Entsprechende Mittel wurden vorsorglich für die Haushalte 2018 bis 2020 eingeplant.
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