Anpassung des Rettungsdienstbedarfsplans
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 2017/065 sieht eine Anpassung des Rettungsdienstbedarfsplans im Kreis Recklinghausen vor. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kostenträger soll die Vorhaltung von Rettungsmitteln an der Feuer- und Rettungswache Recklinghausen erweitert werden. Konkret ist geplant, die Einsatzzeit eines Rettungswagens (RTW) um acht Stunden täglich auszuweiten, sodass künftig zwei RTW für jeweils 24 Stunden mit Rettungsdienstpersonal besetzt sind. Diese Maßnahme ist befristet bis zum Inkrafttreten des neuen Rettungsdienstbedarfsplans.
Zudem soll die Fahrzeugvorhaltung in der Stadt Recklinghausen erhöht werden, um technische und organisatorische Ausfälle kompensieren zu können. Hierbei sollen künftig sechs Rettungswagen und vier Krankentransportwagen (KTW) bereitgestellt werden.
Die Verwaltung begründet diesen Bedarf mit einem gestiegenen Einsatzaufkommen in der Notfallrettung sowie zusätzlichen Krankentransporten während der Nachtstunden. Eine Bedarfsberechnung auf Basis der Einsatzzahlen aus dem Jahr 2016 zeigt, dass die aktuelle Vorhaltung der Hilfsfristen im Einsatzbereich der Rettungswache durch Fahrzeuge aus Nachbarbereichen nicht im erforderlichen Maß gewährleistet werden kann. Durch die Ausweitung der Personalvorhaltung für den zweiten 24-Stunden-RTW erhöht sich die Anzahl der Stellen von 6,46 auf 9,70. Die Maßnahmen wurden in Abstimmung mit der Stadt Recklinghausen und den Kostenträgern erörtert. Ein Entwurf für die vollständige Überarbeitung des Rettungsdienstbedarfsplans soll im September vorgelegt werden.
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