Ausbau und Organisation der schulpsychologischen Versorgung im Kreis Recklinghausen
✦ KI-Zusammenfassung
Der Kreistag soll der Verteilung von Landesstellen sowie dem stufenweisen Ausbau und der Organisation der schulpsychologischen Versorgung im Kreis Recklinghausen zustimmen. Die Entscheidung basiert auf einer Vereinbarung zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen sowie dem Kreis Recklinghausen und der Stadt Dorsten.
Nachdem die Zuweisung zusätzlicher Landesstellen zunächst nicht berücksichtigt worden war, hat das Schulministerium Nordrhein-Westfalen nun die Zuweisung von drei Schulpsychologen an die Gesamtschulen Wulfen, Ingeborg-Drewitz, Gladbeck und Käthe-Kollwitz zugesagt. Voraussetzung hierfür ist, dass der Kreis mindestens 1,5 Stellen bzw. Projektmittel für schulpsychologische Beratungsaufgaben bereitstellt und die Stadt Dorsten eine eigene Schulpsychologenstelle weiterhin zur Verfügung stellt.
Der Kreis setzt hierfür auf eine Kooperation mit bestehenden Beratungsstellen. Die Erziehungsberatung des Kreises sowie die Erziehungsberatungsstellen der Caritas in Castrop-Rauxel, Dorsten, Gladgle und Marl bringen insgesamt einen Anteil von 1,5 Stellen ein. Damit wird die Arbeit der zwei bereits vorhandenen Landesstellen in der Regionalen Schulberatungsstelle des Kreises durch die Leistungen der Erziehungsberatungsstellen ergänzt. Zudem wurde eine sechste Landesstelle ab dem 1. August 2010 zugesichert, wovon eine Stelle für die Stadt Dorsten vorgesehen ist. Insgesamt sollen somit sechs Schulpsychologenstellen zur Verfügung stehen, deren Arbeit mit den öffentlichen und privaten Erziehungsberatungsstellen koordiniert wird.
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