Sachstand Förderung ambulanter komplementärer Dienste im Kreis Recklinghausen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 50/162 informiert den Sozial- und Gesundheitsausschuss über den Sachstand der Förderung ambulanter komplementärer Dienste im Kreis Recklinghausen.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem Abschluss der einjährigen Kreisförderung des Projekts „Betreuung für Menschen mit Demenz“ in Marl. Die Zusammenarbeit zwischen der Arbeiterwohlfahrt und dem Philipp-Nicolai-Haus führte zu einem Ausbau des Angebots nach Projektende. Ebenso ist die Förderung des Projekts „Ambulant betreutes Wohnen für Senioren in der Stadt Gladbeck“ ausgelaufen. Der Caritasverband Gladbeck führt das Angebot fort, wobei die Anzahl der Vertragspartner gestiegen ist und die Arbeitsintensität zugenommen hat.
Mit Projektmitteln aus den Jahren 2008 und 2009 wird die erste Ausgabe des Magazins „Lebensfreude im Vest“ mit insgesamt 35.000 € gefördert. Das Projekt wird von drei Wohlfahrtsverbänden gemeinsam mit der Bessere Umwelt Verlagsgesellschaft mbH umgesetzt. Das Magazin informiert über ambulante Unterstützungsangebote für ältere Menschen und deren Angehörige. Eine dauerhafte Finanzierung nach Ende der Förderung soll durch Spenden oder Werbung gesichert werden.
Die Inanspruchnahme der geförderten pflegeergänzenden Dienste ist seit 2002 stetig gestiegen und erreichte im Jahr 2008 insgesamt 3.849 Nutzer, wobei der Anteil weiblicher Nutzer bei etwa 69 % liegt. Die Auswertung der Pflegeeinstufungen zeigt, dass primär Personen betreut werden, die noch nicht in die Pflegestufen II oder III eingestuft sind. Für das laufende Jahr stehen zudem weitere Mittel in Höhe von circa 7.400 € für Projektförderungen zur Verfügung.
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