Sachstand zur Förderung komplementärer ambulanter Dienste im Kreis Recklinghausen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 50/179 informiert den Sozial- und Gesundheitsausschuss über den Sachstand der Förderung komplementärer ambulanter Dienste im Kreis Recklinghausen für die Jahre 2010 bis 2012. Von insgesamt 39 eingereichten Angeboten mit einem beantragten Gesamtvolumen von rund 938.425 Euro wurden 34 Projekte mit einer Gesamtförderung von 735.456 Euro berücksichtigt. Fünf Angebote wurden aufgrund inhaltlicher Gründe, wie etwa der Einsatzstunden oder der Vermeidung von Doppelstrukturen, abgelehnt.
Die Förderung umfasst verschiedene Bereiche, darunter Wohnraumberatung, persönliche betreuerische Hilfen sowie psychosoziale Beratung. In der Stadt Castrop-Rauxel ist die Arbeiterwohlfahrt erstmals im Bereich der persönlichen betreuerischen Hilfen aktiv, während in Haltern am See nach einer Unterbrechung wieder eine qualifizierte Wohnberatung als eigenständiges Angebot zur Verfügung steht. Die Wohnraumberatungsstelle der Stadtverwaltung Recklinghausen wird bis 2012 mit jährlich 18.000 Euro unterstützt, um die kostenlose Beratung für die Bürger sicherzustellen.
Zudem wird über abgeschlossene und laufende Projekte berichtet. Die Kreisförderung für das Magazin „Lebensfreude im Vest“, ein gemeinschaftliches Projekt der Träger AWO, Caritasverband Herten und Diakonie, wurde beendet. Das Magazin wird künftig eigenfinanziert erscheinen. Ein weiteres trägerübergreifendes Projekt zwischen der Diakonie, dem Caritasverband und der Stadtverwaltung Recklinghausen unterstützt den Aufbau eines Helferpools für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenzerkrankungen durch einen einmaligen Zuschuss.
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