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Berichtsvorlage

Altlastensanierung auf dem ehemaligen Grundstück der chemischen Reinigung Raupach an der Postallee in Gladbeck

70/218 26.01.2012

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung des Kreises Recklinghausen hat im Rahmen einer Berichtsvorlage über den aktuellen Stand der Altlastensanierung auf dem ehemaligen Betriebsgelände der chemischen Reinigung an der Postallee in Gladbeck informiert. Das Grundstück, auf dem sich heute eine Wohnungsbauanlage befindet, war bis 1970 als chemische Reinigung genutzt. Untersuchungen des Bodens, der Bodenluft und des Grundwassers durch ein Gutachterbüro ergaben Kontaminationen mit Tetrachlorethen.

Zur Sanierung wurde eine Vereinbarung mit dem Altlastensanierungs- und Altlastenaufbereitungsverband NRW getroffen. Die gewählte Sanierungsvariante sieht einen Bodenaustausch bis in eine Tiefe von 10 Metern vor. Aufgrund der angrenzenden Bebauung erfolgt der Austausch mittels überlappender Großlochbohrungen mit einem Spezialbohrgerät. Insgesamt sollen etwa 8.300 Tonnen belasteter Boden abtransportiert und durch sauberen Boden ersetzt werden.

Nach der Kampfmittelfreigabe im Januar wurde mit den Arbeiten begonnen. Derzeit verlaufen die Maßnahmen planmäßig, wobei das Ende der Sanierungsarbeiten für den 30. April 2012 vorgesehen ist. Im Anschluss an die Arbeiten sollen die Gartenflächen wiederhergestellt und die auf einem Nachbargrundstück abgerissenen Garagen ersetzt werden. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf 2 Millionen Euro. Davon werden 80 Prozent vom Altlastensanierungs- und Altlastenaufbereitungsverband NRW und 20 Prozent vom Kreis Recklinghausen getragen.

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