Bewertungsmethode Kreis Recklinghausen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 70/205 befasst sich mit der Überarbeitung der Bewertungsmethode Kreis Recklinghausen (Bewertungsmethode RE). Dieses Verfahren dient der Eingriffsregelung in der Bauleitplanung sowie bei Einzelvorhaben und Fachplanverfahren. Als Biotopwert-Differenzmethode ermittelt sie den erforderlichen Kompensationsbedarf, indem sie die Differenz der Biotopwertpunkte von Flächen vor und nach einem Eingriff berechnet. Dabei werden neben biotischen Faktoren auch abiotische Schutzgüter wie Boden, Wasser, Klima, Luft sowie das Landschaftsbild und die Erholung durch Auf- oder Abschläge berücksichtigt.
Die ursprüngliche Methode wurde 1994 entwickelt und 1996 erstmals überarbeitet. Aufgrund gesetzlicher Änderungen, gestiegener Anforderungen an den Boden- und Gewässerschutz sowie der Notwendigkeit, produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen in der Land- und Forstwirtschaft einzubeziehen, wurde eine umfassende Neufassung der Methode und der zugehörigen Biotopwertliste notwendig.
Die Überarbeitung erfolgte durch eine interkommunale Arbeitsgruppe, an der die Kreisgemeinden, die Stadt Gelsenkirchen sowie der Landesbetrieb Wald und Holz – Regionalforstamt Ruhrgebiet beteiligt waren. Die Federführung der Gruppe lag bei der unteren Landschaftsbehörde des Kreises Recklinghausen. Die neue Fassung löste die Version aus dem Jahr 1996 ab. Der Ausschuss für Landschaftsplanung, Umweltfragen und Bauangelegenheiten nahm den Bericht zur Kenntnis.
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