Sanierung des Geländes der ehemaligen Zeche- und Kokerei Recklinghausen I in Recklinghausen-Süd (sog. DEUMU-Gelände) hier: Sachstandsbericht
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 70/204 informiert über den aktuellen Sachstand zur Sanierung des etwa 14 Hektar großen ehemaligen Geländes der Zeche und Kokerei Recklinghausen I, auch bekannt als DEUMU-Gelände. Untersuchungen der Verwaltung haben ergeben, dass Boden und Grundwasser im Bereich der ehemaligen Nebengewinnungsanlagen der Kokerei mit Teerölen verunreinigt sind, wobei Kontaminationen in Richtung der Emscher nachweisbar sind. Zudem besteht im Bereich der ehemaligen Schrottschere eine Bodenverunreinigung mit Kohlenwasserstoffen.
Im Rahmen der Altlastabwicklung werden derzeit Verhandlungen mit potenziellen Störern geführt. Die I.E. Projektentwicklungs GmbH ist als aktuelle Eigentümerin die Zustandsstörerin, während die RWE Service GmbH als Rechtsnachfolgerin der Harpen AG als Handlungsstörerin in die Gespräche einbezogen ist. Auch die Salzgitter AG kann als ehemalige Eigentümerin haftbar gemacht werden.
Ein wesentlicher Bestandteil der Verhandlungen ist die Bewertung neuer Sanierungsvarianten. Die RWE favorisiert eine In-Situ-Sanierung mittels biologischer Abbauprozesse (M & DNBA), bei der Schadstoffe direkt im Untergrund behandelt werden sollen. Die Verwaltung sieht die Notwendigkeit, diese Variante im Rahmen des Boden- und Wasserrechts zu prüfen. Die Ergebnisse der hierzu beauftragten Gutachten werden für April 2011 erwartet, sodass abschließende Entscheidungen im Juli 2011 getroffen werden können. Parallel dazu werden im Bereich der ehemaligen Schrottschere bereits oberflächennahe Belastungen unter gutachterlicher Begleitung ausgehoben.
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