Abfallwirtschaft im Kreis Recklinghausen Beitritt des Kreises Mettmann zum Abfallwirtschaftsverband EKOCity
✦ KI-Zusammenfassung
Mit der Beschlussvorlage 70/133 wird dem Kreistag vorgeschlagen, dem Beitritt des Kreises Mettmann zum Abfallwirtschaftsverband EKOCity zum 1. Januar 2006 zuzustimmen. Der Kreis Mettmann hat den Beitritt bereits in seiner eigenen Sitzung beschlossen. Durch die Mitgliedschaft übernimmt der Kreis Mettmann die Aufgaben und Pflichten gemäß der Verbandssatzung und wird Teil der Kostenverteilung.
Zwischen dem Kreis Mettmann und den Städten Wuppertal sowie Remscheid besteht bereits eine langjährige Kooperation in der Abfallwirtschaft. Die Abfallmengen des Kreises Mettmann werden derzeit über einen Entsorgungsvertrag mit der Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal mbH thermisch behandelt und sind bereits in das Stoffstrommanagement des Verbandes einbezogen. Ein Ausbau der Entsorgungskapazitäten ist durch den Beitritt nicht erforderlich.
Für die bisherigen Mitglieder des Verbandes führt der Beitritt zu einer einheitlichen Gebührenstruktur. Der Verbandsbeitrag steigt für alle Mitglieder auf 135,87 € pro Tonne. Für den Kreis Recklinghausen ergeben sich bei einer Abfallmenge von 141.400 Tonnen Mehrkosten in Höhe von 328.048 €. Dies entspricht einer Erhöhung der Gebühr um 1,83 € pro Tonne bei einer kalkulierten Gesamtabfallmenge von 178.710 Tonnen.
Langfristig erhöht der Beitritt die Planungs- und Kalkulationssicherheit des Verbandes, da die Abfallmengen des Kreises Mettmann bis Ende 2023 in den Verbund einbezogen werden. Die Städte Herne, Remscheid und Wuppertal sowie die Stadt Bochum haben dem Beitritt bereits zugestimmt.
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