Abfallwirtschaft im Kreis Recklinghausen Jahresrechnung des Gebührenhaushaltes Abfallwirtschaft für das Jahr 2004
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 70/134 legt die Jahresrechnung des Gebührenhaushaltes der Abfallwirtschaft im Kreis Recklinghausen für das Jahr 2004 vor. Im Berichtszeitraum beliefen sich die Einnahmen auf 23.627.444,35 Euro, während die Ausgaben 24.717.255,73 Euro erreichten. Daraus resultierte ein Fehlbetrag von 1.089.811,38 Euro.
In der ursprünglichen Gebührenkalkulation war für den Ausgleich eine Entnahme aus der Gebührenrücklage in Höhe von 1,2 Millionen Euro vorgesehen. Da der tatsächliche Fehlbetrag niedriger ausfiel, war diese geplante Entnahme nicht in vollem Umfang erforderlich. Der Bestand der Gebührenrücklage reduzierte sich durch den Fehlbetrag von einem Ausgangswert von 2.381.360,42 Euro (Stand 31.12.2003) auf 1.291.549,04 Euro zum 31.12.2004.
Für das Jahr 2005 wurde gemäß einem Beschluss des Kreistages eine Entnahme aus der Gebührenausgleichsrücklage in Höhe von 0,8 Millionen Euro zur Stützung der Gebühr einkalkuliert, was einen kalkulierten Überschuss von rund 0,491 Millionen Euro vorsieht.
Die Einnahmen setzten sich unter anderem aus Gebühreneinnahmen der Kommunen, Vermarktungserlösen, Zinsen und einer Entnahme aus dem Überdeckungsanspruch zusammen. Die Ausgaben umfassten verschiedene Positionen wie die Entsorgung von Hausmüll, die Nutzung von Umladeanlagen, Kosten für Problemabfälle sowie Personalkosten des Kreises. Die Abfallmengen der beteiligten Städte wie Recklinghausen, Marl oder Castrop-Rauxel flossen in die Berechnung der Gebühreneinnahmen ein.
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